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das gelobte Land

Das packen der Koffer ist keiner Erwähnung mehr nötig, wir bezahlen unser kleines Zimmer und fahren voller Freude in unser, schon lange reserviertes, Hermitage.
Es gibt ja Leute die behaupten das Einzige bei dem Franzosen gute Gastgeber sind, ist eine Invasion.
Ich muss jetzt mit einem alten Vorurteil brechen und sage jetzt einfach ich wurde höflich, nett und mit Humor empfangen und behandelt, gut sollen sie Frösche und stinkenden Käse essen aber zu mir waren sie nett.

 

Das Zimmer ist (ich zitiere die KE) OhhhhhhMeinGottt (ja sie ist religiös). Ich finde es ok, weil doch ziemlich klein, aber es hat Geschmack und meine Frau findet hier scheints ihre Spiritualität?!

 

Also rein ins Hotel, umgezogen und dann endlich nach Éze, kennen sie nicht? Kein Thema ich auch nicht. (gut jetzt schon) Éze ist eine kleine Ortschaft auf einem Felsen über der Cote d´Azur und ca. 1000 Jahre alt. Was kann man noch sagen? Die Ortschaft ist quasi ein Museum und wird von zwei Luxus Hotels betrieben (Luxus weil 800€/Nacht). Ich laufe der Kommando-Elfe hinterher und bei jedem Stein den sie liebt (und das ist JEDER) grunze ich zustimmend. Wir können uns gar nicht satt sehen an diesem „Ort“ (ok, mir hätte der Grundriss und einmal durchgehen auch gereicht) und auch Draufgabe haben die lustigen kleinen Franzosen hier einen Jardin de Exotic angelegt.
(wir nennen das Steingarten, hier zahlt man Eintritt; vielleicht sollte ich das meinen Vater mal sagen?!)

 

Die Holde ist vor lauter Makro Blumenfotos fast im Blutrausch und hüpft von Kaktus zu Kaktus, vertreibt dabei Japaner und auch Bienen vor ihrer Linse. Ich folge und als sie (ich sags gleich, ich wars nicht) an der Abzweigung zum zweiten Teil vorbei knipst nehme ich meine Aufgabe als stiller Begleiter und Bewunderer ihrer Dings, ja Fotos, sehr ernst und folge schweigend.

 

Nach absolvierter Begeisterung ob der vielen kleinen Dinge, Steine, Kakteen und schmale Gassen verlagern wir die Euphorie aufs Zimmer ein schlafen eine Runde.
Das Abendessen will am Meer angenommen werden, weshalb wir uns zusammen packen und den Berg runterfahren, die kleinen Straßen bereiten auch beim gelassenen cruisen Spaß und unten angekommen verstauen wir den Panzer um ein Resti zu finden dass wir von weitem gesehen haben. Wir finden es auch, leider.
Das Ambiente und Essen inkl. Drinks ist so wie man es sich nur wünschen kann, die Rechnung eher so wie man sie den Anderen wünscht. Wir löhnen 180€ und fahren ohne nennenswerte Beleuchtung nach Hause.

 

An dieser Stelle möchte ich die ersten zwei prominenten Opfer bekannt geben:
1) das Abblendlicht (dürfte wohl einen der Schläge rund um Erfoud nicht überlebt haben)
2) die Kette, nach 5.500km miesester Umstände ist sie ausgeschlagen, gereckt und staub trocken

 

Beides wird in zwei Tagen, wenn wir zuhause einlaufen, getauscht.
Ein nicht so prominentes Opfer ist mein Sahara Dreck, dieser ist einem dreisten französischem Regen zum Opfer gefallen, welcher mir die Möglichkeit nahm, mich von ihm bei einer zeremoniellen Waschung zu verabschieden.
Das wars von gestern, also gute Nacht.

die Cote


Éze Village

 

ihr kommt mit einem Fotos vom Jardin de Exotic davon (ich nicht)

19.6.14 23:10

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