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wir stranden, in Frankreich

Diesmal hat es die Holde wieder erwischt, die Erkenntnis dass wir das Schiff verlassen müssen. Die Aufregung das wir dies in Frankreich tun erledigt das Übrige und wir brauchen ein Weilchen um alles zu verstauen.
Nach dem wir uns wieder in die Motorradkluft gezwängt haben stehen wir am Sammelpunkt und warten dass das Teil endlich die Tore öffnet, was sie auch irgendwann tut.
So wie wir Marokko verlassen haben werden wir in Frankreich empfangen, vom Zoll, während die einen ihr ganzes Hab und Gut inkl. Dachträger und Anhänger zerpflückt bekommen fahren die Anderen einfach durch. Eh klar steh ich hinter dem Anhänger, die Zöllnerin hatte scheinbar einen schlechten Tag.

 

Irgendwann sind wir dann in Sete und bleiben bei einer kleinen Brasserie stehen um einen gscheiten Kaffee zu trinken, der an Bord wurde zwar multilingual serviert war aber doch eher ein Tschoperlwasser. (Tschoperlwasser, umgangssprachlich für: ein Getränk dass man nur zart besaiteten Damen als „stark“ verkaufen kann)
Der Kellner nimmt sich nur wenig Zeit für die Bestellung, der Kaffee ist gut und auf dem Klo gibt’s keine Klobrille. Sind wir doch wieder in Marokko? Die Holde ist sich sicher das ist Frankreich…
Na leiwand.
(Leiwand, umgangssprachlich für: das zum Ausdruck bringen des Gefallens, Vorsicht: wird oft sarkastisch eingesetzt)

 

Da wir die frühe Fähre erwischt haben geht sich nun ein Abstecher nach Carcassonne aus und das liegt nur ca. 160km von Sete entfernt. Wir klopfen also die Adresse ins Navi vermeiden Autobahnen und legen los.
Erste Ernüchterung, die Franzosen verlangen für ihren Sprudel (Sprudel, umgangssprachlich für: Treibstoff) 1,55€ und für 98Oktan 1,60€ aber sonst macht es Spaß hier zu fahren.
Die Landschaft ist zwar ein bisschen wie zu Hause aber strahlt mehr Geschichte aus.

 

Carcassonne ist wunderschön und die Cite (also der Ortskern) mit der doppelten Stadtmauer und Burg und allem drum und dran einen Besuch wert! Wir stapfen umringt von Touristen und mit einer zufriedenen Holden durch enge Gassen und geben uns das volle Touri Programm.

 

Auf dem Weg zurück ins Hotel finden wir ein nettes Lokal zum Abendessen und bestellen gleich mal zwei Bier. Wir entscheiden uns für französische Spezialitäten und eine Flasche Chardonnay. Jetzt ist es fix wir sind in Frankreich, 17€ für einen wirklich guten Wein im Lokal schaffen wir nicht mal bei uns. Mein Gericht besteht zu 90 aus Bohnen, was die Holde zu diesem Zeitpunkt noch für unbedenklich hält die Fehler aber später einsieht.
Weil wir nach zwei Bier uns einer Flasche Wein doch von der alkoholischen Wirkung überrascht werden trinken wir einen Pasties und schlendern heim.
(die Holde und ich stellen den Gedanken an dass ein Moslem es nie überleben würde zum Christentum zu konvertieren, das Weihwasser schafft er noch aber beim Messwein geht dem die Luft aus, das Jesus aus Wasser Wein macht hätte ihm zu denken geben sollen; Allah macht daraus vermutlich Minztee)
Im Hotel angekommen falle ich in die Futternarkose, was auch der Grund ist warum ich den Eintrag erst jetzt schreibe.

 

Gute Nacht

Carcassonne, eine besondere Stadt

 

das Castell als Modell

 

und in Echt

19.6.14 00:32

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