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Orte die wir nicht kennen und unser Navi auch nicht

Orte die wir nicht kennen

 

Das erwachen in Rabat war insofern nett als wir aus diesem Hotel raus durften, das Frühstück hat dies noch bekräftigt. Also Koffer gepackt, inzwischen sind wir schon ziemlich gut darin, sogar die Holde ist nicht mehr jeden Morgen von der Tatsache überrascht dass sie wieder alles einpacken muss.

 

Aufs Moped gestiegen und auf Wunsch der Kommando Elfe an den Sehenswürdigkeiten vorbei gefahren damit sie diese digital festhalten kann.

 

Wir haben uns dazu entschlossen die Autobahn zu nehmen da wir nur eine Nacht in Meknès verweilen und somit die ca. 140km Distanz rasch absolvieren wollen um Dinge und Gedöns zu sehen. (wie sie es gerne ausdrückt)

 

Wir haben diesmal, um auf Nummer sicher zu gehen, ein IBIS Hotel genommen um einen gewissen Standard bekommen. Was auch gelang.

 

Die Holde hat für Meknès einen gefinkelten Plan ersonnen, der es uns ermöglichen soll ALLES zu sehen. Wir fahren einfach mit dem Motorrad dran vorbei, eine Art die Kultur zu sehen die auch mir gefällt. Einzig Volubilis, eine Römische Ausgrabung, muss per Pedes besichtigt werden inkl. schwieriger Anreise.
Wir schwingen uns bei ca. 42Grad aufs Moped und sausen los, die Führung hat wie sooft das Navi, dicht gefolgt von meiner KommandoElfe und mir der das Motorrad bedienen darf. Das Navi ist sich sicher dass Volubilis links von einer kleinen Ortschaft, irgendwo im Nirwana ist. Die Holde ist sich sicher dass das Navi keine Ahnung hat und ich folge der Straße weil das Benzin sowieso gleich alle ist. Fakt, es dauert einige Zeit um einen Bankomat zu finden der uns auch bedienen will und nochmal ein Weilchen um die gleich Streck in entgegengesetzter Richtung zu fahren und ein vergilbtes Schild zu finden welches uns verrät dass die Ausgrabung in einem anderen Tal ca. 13km entfernt vergraben liegen.
Irgendwann finden wir die alten Steine auch und stellen das Moped, auf Geheiß eines Mannes in Pannenweste, unter einen Baum in den Schatten.

 

Die nächsten 90min werden damit verbracht bei 42Grad und ohne Schatten zw. den Resten der Stadt zu lustwandeln. (Details siehe Fotos)

 

Die Abreise ist wie immer geprägt von dem Hinweis der Pannenweste dass er sich um die Sicherheit hier kümmert und deswegen bezahlt werden muss. Ich erkläre ihm dass der Parkplatz vor einem Freilichtmuseum eher nicht privat ist und er von mir nichts zu erwarten hat. Gefällt ihm nicht, war zu erwarten und endet darin das meine Holde meint es wäre besser der Zecke was zu geben. Er bekommt zwei Dirham und beschimpft uns dafür höflich.

 

Danach treten wir die Heimreise an und finden uns in unserem Standard IBIS Zimmer wieder und der Bar die uns auch ein Bier kredenzt. Wir sitzen am Pool und essen bzw. trinken, während eine Horde muslimischer Kumpels mit viel Bier und Gesang den Sieg einer Fußballmannschaft feiert. Ich vermute weder die Muslime noch wir wissen wer gespielt oder gewonnen hat.

 

Der Tag endet mit dem sanften entschlummern und grölender Männer an einer Bar (die sich morgen vermutlich vor Allah UND ihrer Frau rechtfertigen müssen).

 

Gute Nacht

Rabats Maus o´leum

Römer 1

Römer 2

Meknes Stadttor

15.6.14 18:33

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